wechselstrom

   


 

 

 

 

 

 



 

Otto Saxinger
 

 
 

 

 

 




Schuss Gegenschuss


[ausstellung otto saxinger]



Schuss-Gegenschuss




Doppelportraitserie 2010-2026



opening: sa. 30. mai 2026, ab 18 h im rahmen von "Grundstein 1/26 - keep on walking"

dauer: 30. mai - 13. juni 2026

öffnungszeiten:

sa. 30. mai ab 18 h

mi 3. juni - sa. 13. juni jeweils 16 - 20 h

finissage: sa. 13. juni 2026, ab 16 h



Schuss-Gegenschuss

Doppelselbstportraitserie 2010 - 2026

(22 Pigmentprints, je 40x60 cm) 2010 - 2026

Otto Saxinger: Seit einigen Jahren beschäftige ich mich mit Doppel-Selbstportraits. Der Titel „Schuss – Gegenschuss“ kommt aus dem filmischen Kontext und
bedeutet die typische Kameraeinstellung in einer Dialogszene.

Hier habe Personen, die in meinem sozialen Umfeld eine wesentliche Rolle spielen, eingeladenen, gemeinsam ein Selbstportrait zu machen.
Dabei wird die Belichtungszeit der Selbstportraits auf fünf Sekunden ausgedehnt wird – einerseits, um den Akt des Fotografierens bewusster zu erfahren, und andererseits,
um das Standbild quasi auf ein filmisches Bild „auszudehnen“ – auch eine Reminiszenz an die Anfänge der Fotografie, als Portraits nur mit sehr langer Belichtungszeit möglich waren.
Dabei entstehen immer zwei Portraits, wobei ich in das Lebensumfeld meines Modells eindringe und mich selbst inszeniere - ein sozialer Dialog auf anderer Art.

Otto Saxinger
geb. 1967 in Kollerschlag, lebt in Linz. Studium „Experimentelle Visuelle Gestaltung“ an der Kunstuniversität Linz / Talentförderprämie des Landes OÖ. für Fotografie /
Auslandsstipendium Paris, Cité des Arts (1998) / Česky Krumlov (2012) / 1998, Mitglied in der MAERZ KünstlerInnenvereinigung.
Projekte (Auswahl) 1991/2014: Euthanasie-Mahnmals in Salzburg / 2017 Film „Ameisendelirium“ HD, 29 Min. / 2017: Publikation; „X-Re-Magazin“,
Edition Kleine Brötchen, Linz; / 2019: Ausstellung „Hinter den Spiegeln“, Galerie Kulturformen Linz / Ausstellung „X-Re-Archiv“, Galerie im Jazzatelier Ulrichsberg /
Fotobuch: „Rückspiegel“, Verlag Bibliothek der Provinz / 2020: Ausstellung Landkreisgalerie Schloss Neuburg, Passau/D (mit Michael Lauss)
/
/ 2021: Kunst-am-Bau-Projekt „AugenOhrenMund“, Gallneukirchen / 2022: „Youtopia“ - Videoinstalltation mit Lisa Spalt, Literaturhaus Wien, Kunsttempel Kassel (D), Kunstraum Goethestr. xtd. Linz / „Time Past in Time Present“, Pula(HR)
(Beteiligung) / Kunst-am-Bau-Projekt „Musterschüler*innen“, Renner-Schule, Linz / 2023: "Chimären", Galerie MAERZ, Linz /
Kunst-am-Bau-Projekt „KinderWunderGarten“, Kollerschlag / „Fremde“, Museum Lentos, Linz (Beteiligung) / 2024 „Farben, Zahlen“, Vasarely-Museum Budapest (Beteiligung)/
2025: „Chronologos“, Kunst-am-Bau-Projekt Gallneukirchen / 2026: „Durchlicht“, Galerie im Gwölb, Haslach / „Schuss-Gegenschuss“, Galerie Wechselstrom, Wien / Galerie Makina, Pula (Beteiligung) / Poolhaus Hamburg (Beteiligung)



Veranstaltungen
 

13. juni 2026, 20 h
Lisa Spalt "Viele sind kalt, wenige sind gefroren" Lesung aus:
"Das verwirrte Tier"


Drei fühllose, ständig gelangweilte Psychopathen; ein surrealer Chor von Gottesanbeterinnen in einem Terrarium, deren Leben von den Psychopathen für ein unterhaltendes Theaterstück gehalten wird;
ein bedrohliches Rudel Kojotis, die gesichert deren Traum, eventuell aber auch nur ein Gerücht sind, sowie eine "poetische Intelligenz", die das Leben der Tiere organisiert, über Schmerzen schwadroniert,
aber keine kennt: In diesem Setting bleibt den Insekten eine einzige Hoffnung: eines Tages durch die Vollendung eines großen Werks hinter die Scheiben zu gelangen, dorthin, wo die Psychopathen leben.
Dort lockt Eden, dort erklingen anstelle der Deko-Objekte die Glocken echter Birnen, dort singen Vögel, dorthin wollen die Gottesanbeterinnen – und dafür wollen sie so unerbittlich werden wie die Psychopathen selbst.
Unterschiedlichste Konzepte von Automatik und Automatenartigkeit werden thematisiert, darunter Instinkt, automatisches und regelgeleitetes Schreiben, Psychopathie und künstliche Intelligenz … „
Ich" allerdings entdeckt etwas, das es Bewegung nennt. Es entdeckt Wonnen und die Neigung – lang vergessene Konzepte; und es entdeckt die unbemerkte, vergebliche, verbotene Geste,
die ihm zum Lebensinhalt wird.



 


 

die eröffnung findet gemeinsam mit den galerien und ausstellungsräumen in der grundsteingasse statt

 
mit freundlicher Unterstützung von Wien Kultur


gesamtprogramm von grundstein 1/26: www.grundstein.at

galerie wechselstrom
grundsteingasse 44-46
1160 wien

www.wechsel-strom.net





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